Der Aktionstag Schichtwechsel hat Menschen mit Unterstützungsbedarf und Unternehmen aus der Region zusammengeführt und neue Wege für die Teilhabe am Arbeitsleben aufgezeigt.

Ziel der Aktion ist es, Vorurteile abzubauen, Türen zu öffnen und berufliche Perspektiven für Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen. Mitarbeitende aus Unternehmen konnten beim Schichtwechsel Werkstätten wie die der Lebenshilfe Nienburg kennenlernen, die Bandbreite an Tätigkeiten erleben und selbst mitarbeiten. Werkstattmitarbeitende wiederum sammelten Erfahrungen in anderen Unternehmen und entdeckten neue Berufsfelder
Die Lebenshilfe Nienburg beteiligte sich erstmals an dem bundesweiten Aktionstag. „Zum Auftakt konnten wir sechs Unternehmen gewinnen; aus unseren Werkstätten haben acht Mitarbeitende den Arbeitsalltag in einem anderen Betrieb kennengelernt. Für alle war der Tag eine bereichernde Erfahrung“, sagt Manuela Müller-Färber. Kurzum: Premiere geglückt – Fortsetzung folgt 2027.
„Mehrwert für alle Beteiligten“
Vielen Dank für Ihre Teilnahme
- Predigerseminar Loccum
- Lankreis Nienburg
- Stadt Rehburg-Loccum
- Reisebüro Loccum
- WiR Mittelweser
- Stadt Nienburg
Erneut Rekordbeteiligung
Rund 400 Werkstätten nahmen bundesweit am Aktionstag teil. Die insgesamt 5.000 Tauschpartner*innen, davon rund 3.000 Werkstattbeschäftigte und 2.000 Mitarbeitende des allgemeinen Arbeitsmarktes, leisten damit einen wichtigen Beitrag zu mehr gegenseitigem Verständnis und gesellschaftlicher Teilhabe.
„Angesichts des aktuellen politischen Klimas und des Erstarkens demokratiefeindlicher Strömungen sind Aktionen wie der Schichtwechsel wichtiger denn je, um Teilhabe als Menschenrecht und Grundpfeiler unseres sozialstaatlichen Systems nicht aus den Augen zu verlieren“, sagte Andrea Stratmann, Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e. V. (BAG WfbM).
Quelle: Pressemeldung BAG WfbM (Auszug)
Über die BAG WfbM
Im Verband Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG WfbM) haben sich Träger von Eingliederungs-einrichtungen, insbesondere von Werkstätten, Förderstätten und Inklusionsbetrieben zusammengeschlossen, die Menschen mit Behinderungen die Teilhabe an Arbeit und Gesellschaft ermöglichen. Derzeit sind mehr als 300.000 Erwachsene mit Behinderungen in den Mitgliedswerkstätten der BAG WfbM beschäftigt, mehr als 27.000 Menschen im Berufsbildungsbereich und rund 260.000 Menschen im sogenannten Arbeitsbereich. Etwa 20.000 Menschen sind so schwer behindert, dass sie einer besonderen Betreuung, Förderung und Pflege bedürfen.
Quelle: www.bagwfbm.de