Gesetzliche Vorgabe: Landkreis Nienburg übernimmt Beratung zur Früherkennung von der Lebenshilfe

Den Unterstützungsbedarf von Kindern ermitteln und Familien auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Förderung begleiten – diese Aufgaben liegen jetzt in den Händen des Landkreises Nienburg. Anfang 2026 hat der Fachdienst Eingliederungshilfe die Beratung zur Früherkennung von der Lebenshilfe Nienburg übernommen – und damit eine gesetzliche Vorgabe umgesetzt. Der Landkreis ist somit die erste Anlaufstelle für Familien.

Im Rahmen der Frühförderung arbeiten Landkreis und Lebenshilfe Nienburg weiterhin eng zusammen. „Wir beraten hinsichtlich der unterschiedlichen Förderangebote und unterstützen auch gerne bei der Antragstellung – in den Kitas, den Elternhäusern oder bei uns in den Einrichtungen der Frühförderung in Nienburg und Stolzenau“, erklärt Silke Ötting, Einrichtungsleitung Frühförderung bei der Lebenshilfe Nienburg, und betont: „Wir sind wie gewohnt für die Kinder und ihre Eltern da. Auch unsere Fachberatung für Kindertagesstätten bleibt selbstverständlich in bewährter Form erhalten.“

Je früher eine individuell abgestimmte Förderung beginnt, desto größer sind die Chancen, dass sich ein Kind gut und altersgerecht entwickelt. „Im Rahmen der heilpädagogischen Frühförderung unterstützen wir die Entwicklung des Kindes ganzheitlich“, sagt Silke Ötting und ergänzt: „Das Team des Fachdienstes Eingliederungshilfe des Landkreises erstellt als Grundlage einen Gesamtplan mit Entwicklungszielen.“

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