Nachhaltige Energieversorgung

Sonnenenergie für die Bildungs-BASIS sowie Wohnheim und Werkstatt in Stolzenau

Die Lebenshilfe Nienburg setzt verstärkt auf erneuerbare Energie. Ab Mitte November versorgen Solaranlagen das Wohnheim und die Werkstatt in Stolzenau sowie die Nienburger Bildungs-BASIS, den Berufsbildungsbereich der Lebenshilfe, mit Strom.

Die im Sommer installierten Anlagen sind auf den Energieverbrauch der drei Einrichtungen ausgelegt. „Wir produzieren ausschließlich für den eigenen Bedarf“, betont Thomas Brauer, Geschäftsbereichsleiter Dienstleistungsmanagement. Insgesamt erzeugen die Solarmodule pro Jahr rund 160.000 Kilowattstunden sauberen Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 40 Vier-Personen-Haushalten. „Aufs Jahr gerechnet können wir so unseren gesamten Bedarf mit Sonnenenergie decken“, sagt Brauer. „Nur wenn wir weniger verbrauchen, speisen wir den überschüssigen Strom ins Netz ein.“ Eigentümerin der Anlagen ist die Nienburg Energie; die Lebenshilfe Nienburg ist Pächterin und betreibt die Anlagen

Solarmodule auf dem Dach der Werkstatt in Stolzenau

„Unser Ziel ist es, in puncto Energieversorgung nachhaltiger zu werden und unsere CO2-Emissionen zu senken“, betont Brauer. „Wir planen, auch andere Einrichtungen mit Solaranlagen auszurüsten.“ Photovoltaik ist ein zentraler Baustein des Nachhaltigkeitsprogramms, aber auch E-Mobilität hat Lebenshilfe im Blick.

In einigen Einrichtungen soll nach und nach die Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufgebaut werden. Den Anfang machen das Wohnheim und die Werkstatt in Stolzenau. Hier können E-Autos bereits in diesem Herbst klimaneutral geladen werden. Die Ladesäulen werden in den nächsten Wochen eingerichtet, die ersten drei E-Fahrzeuge kommen voraussichtlich im November dieses Jahres.

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