Lebenshilfe Nienburg gGmbH mit Tag der offenen Tür in der Langen Straße 9

09.04.2019

In der Langen Straße 9 wurde in den vergangenen Wochen viel renoviert und neu gestaltet: Das Haus ist zu einer Art sozialem Kompetenzzentrum geworden. Für Mittwoch, 17. April, 14 bis 17 Uhr, lädt die Lebenshilfe Nienburg gGmbH zu einem Tag der offenen Tür ein.

Wiebke Thiart: „Wem steht was mit einem Pflegegrad zu und was muss man tun?“


„In der Langen Straße 9 haben wir den Familienunterstützenden Dienst (FuD), dessen Sozialberatungsstelle sowie Verwaltungs- und Sozialräume des ,Lespresso‘ angesiedelt“, sagt Frank Ruthenkolk, Geschäftsführer der Lebenshilfe Nienburg gGmbH. „In der Weiterentwicklung des Unternehmens werden wir unsere Kompetenz im gesellschaftlich-sozialen Bereich stärker betonen. Dazu dient auch dieses Haus.“


Denn, ergänzt Wiebke Thiart, Leiterin des FuD: „Was viele nicht wissen: Unser Angebot richtet sich keineswegs nur an Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige. Spätestens, wenn jemand einen Pflegegrad hat, können wir tätig werden. Und die Beratung – kostenlos und ergebnisoffen - setzt noch früher an.“


Und diese Beratung tut not, ist die Fachfrau überzeugt: „Beim Partner wird zum Beispiel Demenz diagnostiziert. Meinem Kind wird eine ,allgemeine Entwicklungsverzögerung‘ bescheinigt. Oder ,Steht mir mit meiner Einschränkung ein Pflegegrad zu?‘ Mit solchen Themen sind die meisten Menschen überfordert. Was heißt das jetzt konkret? Was ist zu tun? Welche Rechte habe ich und an wen muss ich mich wenden? Dazu bieten wir Beratung.“


Hilfe werde oftmals aber nicht nur auf der Beratungsebene, sondern auch ganz konkret im täglichen Leben benötigt, sagt Wiebke Thiart: „Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden unsere ehrenamtlichen Unterstützungskräfte umfangreich geschult. Nur so können unsere Ehrenamtlichen aus den Reihen des Familienunterstützenden Dienstes in vielen Bereichen ihren Einsatz finden.“


Einen sozialen Aspekt hat auch die dritte Nutzung der Langen Straße 9: Dort befinden sich künftig Büros, Sozialräume und eine Lernwerkstatt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Lespresso“. Jenseits des Trubels im Café vertiefen sie dort ihre Kompetenzen für die Teilhabe am Arbeitsleben.

 
 
 

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